Sonst schreibe ich ja nicht so viel vom Skaten hier (eher dort). Anfang Juli stand aber ein außer- gewöhnlicher Wettkampf an, deshalb auch hier mal ein paar Worte dazu.
Mit einem Team meines Vereins Skate-Connection Bremen habe ich bereits zum dritten Mal am 24 Stunden Rennen teilgenommen. Für Skater ist das eine Teamstaffel. Die Teams bestehen aus bis zu 10 Leuten (wir waren 8). Pausenlos ist einer unterwegs. So kommt jeder auf ca. 20-25 Runden a 4,3KM. Jeweils bei Vollgas versteht sich.
Dabei gibt es zwei große Probleme zu überwinden. Zum einen ein 600m langer Anstieg zu Beginn jeder Runde, zum anderen der Schlafmangel, der sich spätestens um 7.00 morgens (das Rennen geht von 16.00 -16.00) nach einer Nachtschicht mit nur 4 Skatern und 2 Stunden Schlaf bemerkbar macht.
Für Leute, die für Ausdauerleistungen was übrig haben, lohnt sich das Leiden aber. Immerhin ist die Boxengasse mit der Wechselzone von 600 Teams mit ca. 6000 Teilnehmern aus 18 Nationen und nochmal 1200 Betreuern und Trainern bevölkert. Während der Schlußrunden ab 15.40 am zweiten Tag, wenn der Schlußläufer jedes Teams unterwegs ist, bevölkern alle Teilnehmer die großen Tribühnen auf der Zielgeraden, insgesamt feiern 10.000 Menschen die Skater auf der Strecke und sich selbst.
Uns brachte die diesjährige Teilnahme den 18. Platz ein. Den hatten wir vor zwei Jahren schon einmal, dieses Mal haben wir aber 14(!) Runden mehr auf den Asphalt gebrannt. Das zeigt, daß die Konkurrenz stärker und die Platzierung damit höher zu bewerten ist.
Wenn die 24 Stunden um sind, schläft man im Stehen ein und es fällt schwer zu sagen: “Au ja, daß machen wir nächstes Jahr wieder.” Zwei mal haben wir es ja schon wiederholt. Mal sehen, was in 2005 passiert.
Mehr Bilder gibt es bei der Skate-Connection und auf anderen Seiten. Offizielle Ergebnisse und so gibt es unter 24rollers.com










Marc Zacher




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